Wenn Hannes Missethon, wie heute am 9. März 2007 auf ORF-Online zu lesen ist, meint, die ÖVP stelle sich schützend vor die Menschen, während die SPÖ sich schützend vor die Hooligans stelle, dann ist laut
und deutlich zu fragen, ob denn Hooligans für Hannes Missethon keine Menschen sind?

Und wenn Hooligans (seit wann) keine Menschen mehr sind, was sind sie dann für die Christlich-Sozialen?

Und wenn Hooligans keine Menschen sind, was darf man ihnen dann alles ungestraft und rücksichtslos antun im Namen des nationalistischen Schutzes?

Und wenn Hooligans wie Asylwerber präventiv angehalten werden sollen, sind dann auch Asylwerber keine Menschen?

Und wenn Asylwerber und Hooligans keine Menschen sind, an was für eine Lösung im Namen des Schutzes ist von den Christlich-Sozialen für diese (und für wen noch?) am Ende gedacht?

Haben Günther Platter, Minister der Unbescholtenen, und Landes-
hauptmann Herwig van Staa Sie,
Herr Hannes Missethon, schon damit beauftragt, Arlberger Schutzgesetze auszuarbeiten?

Bernhard Kraut
 
Österreich als Lager führen
 
Eine schlagende Idee
von DDr. Herwig van Staa
 

DDr. Herwig van Staa hat als hochgradiger Christlich-Sozialer zum Schutze der Österreicher eine wohldurchdachte und der Tradition der Alpenfeste Österreich geschuldete Idee geboren, die ausbau- fähig unbedingt weiter zu verfolgen ist:

Die Österreicher und die Österreicherinnen werden ja täglich gegen Österreicher und Österreicherinnen straffällig. Daher kann es zum Schutze der Österreicher und Österreicherinnen nur eine Lösung geben: das »Internieren« aller Österreicher und Österreicherinnen. Im Sinne der Prävention, die einen immer größeren Stellenwert in der Bekämpfung von Kriminalität erhält, sind deshalb alle Öster- reicher und Österreicherinnen in einem Internierungslager an- zuhalten.

Wie es praktikabel umgesetzt werden könnte, ist die einzige Frage, die noch zu beantworten ist; die rechtliche Seite ist bereits zu- friedenstellend gelöst: über dem Gesetz steht der Schutz der Österreicherinnen und Österreicher.

Herwig van Staa ist sicherlich der Mann, der dafür eine praktikable Umsetzung ausarbeiten kann, es vorab mit Systematikern bespricht und dafür jede Gelegenheit pflichtbewußt zu nutzen versteht, bis hin zu Festen für hochehrungswürdige Spezialisten aus der Hochzeit des auch tirolerischen Spezialistentums für alle Arten von Lagern. Und so ein hochrangig sozial engagierter und besonders wohl um nationale Anliegen besorgter Spezialist wird dann Herwig van Staa vielleicht den einen oder anderen in »früheren Systemen« bereits praktisch erprobten guten Plan schon empfohlen haben können.

Spätestens bei Vorliegen des ausgearbeiteten Plans wird es an der Staatsspitze zu einer personellen Veränderung kommen müssen, um die totale Umsetzung auch landesweit zu gewährleisten: Es gibt Personen im Ausland, die den Rücktritt von DDr. Hewig van Staa als Landeshauptmann fordern. Diesen ist, auch wenn es sich hierbei um ausländische Kräfte handelt, ausnahmsweise recht zu geben; denn ein in Tradition gesamtnational denkender Landeshauptmann ist von der Vorsehung auserwählt, Österreichs Lagerkanzler zu sein.

(7. März 2007)

Andreas Unterberger Alfred Gusenbauer Josef Cap Christoph Schönborn